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Boxer von Rieseneck, Boxer vom Herzogtum Rieseneck und den Zuchten, die mit Tieren des Hauses Rieseneck arbeiteten und die Ideen erfolgreich fortführen.

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eine kleine Auswahl der Deckrüden ! Bitte fahren Sie mit dem "Mauspfeil" über die Fotos, es wird dann ein Text sichtbar, der Ihnen Angaben zum Hund auf dem Bild gibt.

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tiernaturheilpraxis-stegmaier@t-online.de


Multichamp. Edmond von Rieseneck, Deckrüde, international hochdekorierte Nachzucht, Standort Deutschland, überlebte den Arsenanschlag 2005


Champ. Ench-Amun von Rieseneck, Deckrüde, sehr schöne Nachzucht, Standort Spanien/Deutschland


Sieger Farao von Rieseneck, Deckrüde, Standort Deutschland


Deckrüde Ivenhoe von Rieseneck,sehr schöne Nachzucht vorhanden, Standort Schweden/Deutschland


Jung-Deckrüde Merlin von Rieseneck, Standort Finnland


Casanova von Rieseneck, beste Nachzucht in allen Bereichen, Standort Italien/Deutschland, Casanova verstarb grausam 2005 als Opfer eines heimtückischen Arsenanschlages, der Staatsanwalt ermittelte ergebnislos


Multichamp. Achillis von Rieseneck, Spitzenvererber, international hochdekorierte Nachzucht, überlebte fast 10jährig den Arsenanschlag 2005 nicht


Multichamp.Astaire von Rieseneck, international beste Zuchtergebnisse, in memoriam


Champ. Elydar von Rieseneck, excellente Nachzucht in Österreich, Standort Wien


Champ & Spitzendeckrüde Ebony von Rieseneck, Standort Schweden


Deckrüde Gregory Peck von Rieseneck, Spitzennachzucht, Standort Deutschland


Spitzenrüde Iskariot von Rieseneck, Standort Deutschland



Ich veröffentliche regelmäßig an dieser Stelle einen entsprechenden aktuellen Beitrag. Bitte senden Sie mir in einer kurzen e-mail oder per Fax oder Post ein Thema rund um's Tier, welches Sie besonders interessiert. Die eingegangenen Themenvorschläge werden hier in loser Folge in kurzen Artikeln bearbeitet. Die Anschriften entnehmen Sie bitte dem Impressum

oder schreiben an tiernaturheilpraxis-stegmaier@t-online.de (einfach anklicken)

Danke für Ihr Interesse !



AKTUELLES THEMA




AKTUELLES THEMA APRIL 2007

Deutschland legalisiert Tierquälerei.

Meine Frage: Wann legalisiert man im Sinne der Religionsfreiheit Menschenopfer?

[aktuell]Bundesverwaltungsgericht entscheidet pro Tierqual

Schlachten ohne Betäubung

Allen Argumenten und Protesten zum Trotz hat das Bundesverwaltungsgericht das Schächten ohne Betäubung mit Sondergenehmigung grundsätzlich erlaubt.Am 23. 11 . 2006 hat das Bundes-verwaltungsgericht Leipzig mit dem „Schächturteil" eine Entscheidung gefällt, die aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes das Staatsziel Tierschutz aushöhlt. „Diese Entscheidung ist eine Niederlage für den aktiven Tierschutz in Deutschland. Jedes Schlachten ohne Betäubung ist mit erheblichen und vermeidbaren Qualen für das Tier verbunden. Dieses Urteil hat zur Folge, dass tausendfa-ches Tierleid nun auch noch den obersten richterlichen Segen hat", erklärte Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Tierschutz in der Verfassung schuf neue Rechtslage§ 4a Abs. 2 Nr. 2 TSchG schreibt vor, dass Tiere nur nach vorheriger Betäubung geschlachtet werden dürfen. Es lässt aber Ausnahmen zu, „wenn die zuständige Behörde eine Ausnahme-genehmigung für ein Schlachten ohne Betäubung (Schächten) erteilt hat; sie darf die Ausnahmegenehmigung nur insoweit erteilen, als es erforderlich ist, den Bedürfnissen von Angehörigen bestimmter Religionsgemeinschaften im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu entsprechen, denen zwingende Vorschriften ihrer Religionsgemeinschaft das Schächten vorschreiben oder den Genuss von Fleisch nicht geschächteterTiere untersagen."Religionsfreiheit ist das höhere GutIm November 2006 beschäftigte sich das Bundesverwaltungsgericht (BVer-wG) mit der Frage, ob muslimischen Metzgern die Ausnahmegenehmigung für das Schlachten ohne Betäubung versagt werden könne. Hintergrund war der Rechtsstreit eines muslimischen Metzgers, dem eine Ausnahmegenehmigung zum betäubungslosen Schlachten (Schächten) verwehrt worden war. Im Januar 2002 hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass dies die Grundrechte der Religions- und Berufsfreiheit des Metzgers verletzte. Mit der Aufnahme des Staatsziels „Tierschutz" in die Verfassung änderte sich die rechtliche Ausgangslage. Die Belange des Tierschutzes müssen seither gegen andere Verfassungsgüter abgewogen werden.

Dennoch urteilte der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel 2004, dass einem islamischen Metzger grundsätzlich eine Ausnahmegenehmigung zum Schächten zustehe. Hessen musste die zuvor, aufgrund seines Erlasses, versagten Ausnahmegenehmigungen erteilen. Der nach der Kommunalisierung zuständige Landrat des Lahn-Dill-Kreises, der die Rechtsauffassung des Landes teilte, legte Beschwerde ein. Am 23.11.2006 wurde seine Beschwerde vom BVer-wG in Leipzig zurückgewiesen.

Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich nach wie vor für ein generelles Schächtverbot ein. Er fordert eine Änderung des Tierschutzgesetzes. Tiere sollten ausnahmslos nur nach ausreichender vorheriger Betäubung geschlachtet werden. heidrun betz du und das tier 1/2007


Kommentar zu Bundesverwaltungsgerichtsverfahren zum Schächten:

3.Senat bescheinigt Staatsziel Tierschutz weitestgehend Wirkungslosigkeit

 1Wer geglaubt hatte, das Staatsziel Tierschutz (Art 20 a GG), könnte nunmehr im Rahmen einer angemessenen Abwägung das von einigen Religionsgemeinschaften im Islam praktizierte Schächten (betäubungsloses Schlachten nach religiösem Ritus) verhindern, wurde am 23. November 2006 bitter enttäuscht. An diesem Tag wies der 3. Senat des BVerwG in Leipzig unter Vorsitz des Richters Kley die Revision des Lahn-Dill-Kreises zurück und verpflichtete diesen, dem Schlachter eine Ausnahmegenehmigung zum Schächten zu erteilen.

In der knappen mündlichen Urteilsbegründung führte Richter Kley dazu aus, dass § 4a Tierschutzgesetz sowohl den betroffenen Grundrechten (Religionsund Berufsfreiheit) als auch dem Tierschutz Rechnung tragen wolle. Hieran habe sich durch die neue Verfassungslage nichts geändert. Insbesondere sei mit dem Staatsziel Tierschutz keine Verbesserung der Abwägungssituation für den Tierschutz verbunden; maßgebend sei immer noch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (l BvR 1783/99) vom Januar 2002. Das Staatsziel Tierschutz sei lediglich „das kleine Steinchen", um fortbestehende Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit des Schächtparagrafen in § 4a Abs. 2 Nr. 2 Tierschutzgesetz auszuräumen. Diese Auffassung der obersten Verwaltungsrichter erstaunt, war doch gerade das Bundesverfassungsgerichtsurteil vom Januar 2002 der Auslöser dafür, dass der Tierschutz in den Verfassungsrang erhoben wurde und der Grundgesetzgeber mit Art 20 a GG fortan die drei Staatsgewalten verpflichtete, den Tierschutz mehr als bisher zu fördern. Den 3. Senat überzeugte dies ebenso wenig, wie die Tatsache, dass dieVerwaltungsbehörde kurz vor Beginn des letzten Verhandlungstages neue Erkenntnisse über die Glaubenshaltung des Schlachters vorlegte. Wie durch ein Behördenschreiben bekannt wurde, hatte der Schlachter bereits im Jahre 2000 in einem anderen Bundesland Tiere geschlachtet, die er eigenhändig zuvor mit der Elektrozange betäubt hatte. Seine Glaubensüberzeugungen standen ihm seinerzeit nicht im Wege, was er den Richtern wohlweislich verschwiegen hatte. Diese neuen Tatsachen werfen indes ein ganz neues Licht auf die hier vorzunehmende Güterabwägung. Hierzu passt auch, dass der Schlachter auf seiner Internetseite ganz ungeniert für jedermann geschächtetes Fleisch anbietet, das eigentlich nur den Anhängern bestimmter Glaubensrichtungen vorbehalten ist, die das Schächten kraft ihrer Religion als für sie zwingend ansehen.

In seiner Pressemitteilung vom 23.11.2006 führt das BVerwG aus:
„Das Gesetz (Hinweis der Redaktion:gemeint ist das Tierschutzgesetz, § 4a
Abs. 2 Nr. 2TierSchG) beabsichtige,sowohl den betroffenen Grundrechten,
als auch den Zielen des ethischen Tierschutzes Rechnung zu tragen. Hieran
habe die Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz nichts geändert. Eine
andere Betrachtung würde einen vom Gesetzgeber nicht beabsichtigen Vor
rang des Tierschutzes bedeuten".Sollte das höchste Verwaltungsgericht
den zulässigen, neuen Tatsachenvortrag nicht würdigen, käme dies einem
keineswegs vom Verfassungsgesetzgeber gewollten Vorrang der Berufs- und
Religionsfreiheit gleich - mit fatalen Auswirkungen für den Tierschutz
insgesamt. Die schriftliche Urteilsbegründung ist daher mit Spannung zu
erwarten. evelyn ofensberger du und das tier 1/2007 35


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AKTUELLES  THEMA  MÄRZ  2007

Infektionen durch Hundekot?

 Seit einiger Zeit gibt es eine unsachliche und emotional geführte Diskussion über die Auswirkungen von Hundekot für die Gesundheit von Kühen. Oft erleben Hundebesitzer, von den Besitzern landwirtschaftlich genutzter Wiesenflächen engepöbelt und vertrieben zu werden unter der Begründung, der Hundekot sorge für die Fehlgeburten bei ihren Rindern und wäre noch dazu äußerst unappetitlich. Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V. veröffentlichte im Oktober 2004 im folgenden zu dieser Thematik ein Gutachten führender Parasitologen, um zur Versachlichung der Diskussion beizutragen.

Dipl.-Biologin Beate Stegmaier, Mobile Tiernaturheilpraxis Lauf

Wider die Panikmache um die Neosporose, die Verteufelung von Hunden als Verursacher von Rinderaborten

Arbeit von Prof. Dr. H. Mehlhorn, Prof. Dr. A.O. Heydorn und Prof. Dr. E. Schein

In jüngster Zeit wurden Bauern durch aufgebauschte Presseberichte, aber auch durch Aktionen von Bauernverbänden verunsichert. Ausgangspunkt ist, dass der Neospora caninum genannte parasitische Einzeller (im Kot von Hunden) angeblich für ungefähr 1/3 aller Rinderaborte verantwortlich ist - eine generelle Zunahme der Aborte wurde zudem nicht nur zwischen den Zeilen angedeutet.

Die wissenschaftlich gesicherten Ergebnisse zeigen bei nüchterner Bewertung aber, dass kein Anlass zur Panik gegeben ist und dass erst recht kein Grund für eine Verteufelung von Hunden und insbesondere derer der Spaziergänger besteht.

Die folgenden Fakten sind zu betrachten:

1. Richtig ist, dass im Hundekot ein Einzeller ausgeschieden wird, der von Heydorn 1973 beschrieben und später von Dubey Neospora caninum genannt wurde. Dieser Erreger führt bei gesunden Tieren (Rind, Ziege, Maus, Ratte, Hund) aber zu keinerlei Krankheitssymptomen. Krankheitssymptome kann man nur erzeugen, wenn die Tiere experimentell vor der Infektion mit Cortison etc. vorbehandelt werden, was zu einer Schwächung des Immunsystems führt.

2. Nicht einmal erwiesen ist, dass Hunde, die serologisch positiv sind, auch ausgeschieden haben. Sie könnten auch nur selbst Träger des Parasiten sein und somit Antikörper produzieren.

3. Richtig ist, dass bei gesunden Kühen häufig sog. Antikörper gegen diesen Einzeller nachgewiesen werden können. Diese Antikörper finden sich in Australien in bis zu 20% der Kühe, in Deutschland oft bei 5% der Tiere. Dies bedeutet aber nicht unbedingt, dass der Parasit auch noch anwesend ist.

4. Richtig ist, dass bei einer Anzahl von abgetöteten oder krank geborenen Foeten von Rindern und (noch seltener) von Hunden Stadien von Neospora nachgewiesen wurden.

5. Falsch ist, dass dieses Auffinden von Parasiten der endgültige Beweis ist, dass die Parasiten die tatsächliche oder alleinige Ursache für den Abort sind. Der wissenschaftliche Beweis, dass Neospora für sich alleine Aborte auslöst, wurde bisher nicht erbracht. Die Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe (Autoren Dr. S. Schmidt, Dr. Zioleck, Dr. S. Grundlach) hat allein 17 Gründe für Rinderaborte aufgelistet, die auf Infektionen zurückgehen -weitere existieren sicher auf Grund genetischer Zuchtfaktoren oder Stoffwechselerkrankungen. Diese anderen möglichen Ursachen wurden bei den Untersuchungen der abortierten Foeten nicht oder nicht vollständig ausgeschlossen. Es ist bei der Sachlage der geringgradigen Vermehrung von Neospora in gesunden Tieren offenkundig, dass sich Neospora als „Trittfahrer" in kranken Foeten ausbreitet. Dies wird auch dadurch belegt, dass z.B. in Australien bei Herden mit 20%iger Durchseuchung mit Neospora zum Teil überhaupt keine Aborte auftraten.

6. Richtig ist, dass Hunde Dauerstadien von Neospora im Kot ausscheiden, dies aber nur sehr kurz und in sehr geringem Maße und auch nur, wenn sie rohes (= ungekochtes, nicht tiefgefrorenes) erregerhaltiges Fleisch gefressen haben. Dies ist beim typischen „chappi-ernährten" Hund der Spaziergänger nicht der Fall. Auch die früher noch praktizierte Hausschlachtung auf Bauernhöfen, bei der etwas „Rohes" für die Hofhunde „abfallen" konnte, ist heute extrem selten. Darüber hinaus sind die Parasiten selbst in befallenen Tieren extrem rar, so dass ein Übertragungsrisiko gering ist.

Fazit:

Die Übertragung der - nach unserer Meinung - für gesunde Tiere ungefährlichen Aleospora-Stadien erfolgt somit im wesentlichen von der Kuh aufs Kalb. Sofern überhaupt Hunde in nennenswertem Maße an der Verbreitung beteiligt sind, so sind es die Hunde der Bauern selbst -sofern sie mit rohem Fleisch ernährt werden. Zu einer Verteufelung von Spaziergängerhunden besteht somit absolut keine Veranlassung. Die in einigen Presseberichten hervorgehobene Zunahme von N. caninum verursachten Aborten ist völlig widersinnig, da Hunde heute viel seltener mit rohem Fleisch gefüttert werden als früher. Falls dennoch die Zunahme richtig wäre, würde dies die Unschuld des Hundes beweisen.

Prof. Dr. H. Mehlhorn

Inst. f. Parasitologie, Uni Düsseldorf

40225 Düsseldorf

Prof. Dr. A.O. Heydorn, Prof. Dr. E. Schein Inst. f. Vet. Parasitologie, FU Berlin

14163 Berlin


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AKTUELLES THEMA FEBRUAR 2007:

chronische Durchfälle beim Pferd

chronische Durchfälle sind häufig eine Herausforderung an den Therapeuten: Es gilt in der Regel die Ursache abzuklären, um den Durchfall möglichst schnell zum Stoppen zu bringen. Oft ist bereits der Geduld des Tierhalters Grenzen gesetzt und daraus resultiert ein gewisser Zeitdruck.

Klassische Durchfallursachen:

Parasiten

Der Nachweis von Parasiten ist im Gegensatz zum Kleintier beim Pferd unabhängig vom Alter angezeigt. Die am häufigsten diagnostizierte Parasitenart sind Strongyliden (Palisadenwürmer). Die Eier dieser Darmschmarotzer werden in einer Kotprobe über das Flotationsverfahren nachgewiesen. Parasiten sind eine der häufigsten Ursachen für Diarrhöen und sollten daher immer mit abgeklärt werden.

Pathogene Keime

Pathogene Keime (an erster Stelle stehen Salmonellen) kommen als Durchfallerreger in ca. 3% der Fälle vor, sind also relativ selten als Ursache von Diarrhöen anzutreffen. Sie sollten aber insbesondere dann abgeklärt werden, wenn profuse, wässrige Diarrhöen vorliegen und wenn mehrere Tiere im Stall betroffen sind.

Partikelgröße

Verdauungsprobleme beim Pferd sind - ähnlich wie bei Heimtieren auch - nicht selten durch Zahnprobleme ausgelöst. Die Partikelgröße im Kot ist abhängig von der Zerkleinerung im Kopfdarm und spiegelt die Verdauungsleistung des Kopfdarmes wieder. Wenn die aufgenommene Nahrung unvollständig bzw. unzureichend zerkleinert abgeschluckt wird, kann kein ausreichender Aufschluß erfolgen. Die Folge sind Fehlgärungen, die sich in wechselnder Kotbeschaffenheit ausdrücken können. Die Untersuchung der Partikelgröße ist daher besonders bei älteren Tieren mit länger andauernden Verdauungsproblemen angezeigt.

Sandgehalt

Sand wird normalerweise mit dem Futter so gut wie gar nicht aufgenommen. Der Sandgehalt im Kot ist damit ein Hinweis auf mangelnde Futterqualität oder abnormes Freßverhalten.

Damit Sie die häufigsten Durchfallursachen mit einer Untersuchung abdecken können, haben wir für Sie eine neue Leistung zusammengestellt, die Ihnen sicher bei der Abklärung von chronischen Diarrhöen helfen wird.

Wir haben ein neues Profil für Sie zusammengestellt:

Durchfall-SCREEN - Pferd: bei dem die wichtigsten Untersuchungen
(Bakteriologie, Mykologie, Parasiten, Partikelgröße und Sandgehalt) zusammen aus einer Probe untersucht werden.  Tanja Lechner

 


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