Fachbereiche & Methodik
Kurse,Vorträge,Seminare


Ich biete Hilfe für alle ´Felle´, für alle Säuger, auf dem Weg zur natürlichen Gesundheit unserer Tiere im 24-Stunden-Hausbesuchs-Service direkt bei Ihnen vor Ort. Fast 15 Jahre Erfahrung, fundierte Diagnostik durch Kooperation mit modernen Laboren, das Wissen um viele alternative Heilmethoden (von Großmutters Kräuterwissen über Nutroceuticals und Pflanzenheilkunde bis zu Homöopathie, Blutegeltherapie u.v.m) und deren korrekte fallbezogene Anwendung, der Respekt und die Achtung vor dem Leben, langjähriges hautnahes Zusammenleben mit eigenen Tieren auch als Züchter, mein Fachwissen als diplomierte Biologin und die Liebe zur Natur, sowie die Seelenverwandtschaft mit unseren Tieren  garantieren  Ihnen optimalen Einsatz der ganzheitlich - natürlichen Methoden des Heilens von Körper, Geist und Seele. Das ist meine Philosophie.

Achillis von Rieseneck, 8 Wochen alt mit Frauchen, etwas älter


Mobile Tiernaturheilpraxis                                                                                                  Dipl.-Biologin Beate Stegmaier (uni.)                                                                                    ist Mitglied im                                                                                                                  VERBAND DEUTSCHER TIERHEILPRAKTIKER

 

Bei Sorgen & Nöten stehen Ihnen folgende Fachbereiche (FB) & Dienste zur Verfügung:

Fachbereiche

° Naturheilverfahren             ° ganzheitliche Verhaltenstherapie               ° Erziehung / Mobile Hundeschule          

° Ernährung                        ° Zucht, Geburt, Aufzucht                          ° Vorträge, Kurse, Seminare 

Dienste & Service

° zusätzliche Dienste: Chipmarkierung                         

° zusätzliche Dienste:  regionaler Pflegedienst                  

° Dienst:   molekulargenetischer Abstammungsnachweis, genetischer Fingerprint, Erbfehlerdiagnostik

° Service:  Beratung & Auswahl  " Welcher Vierbeiner passt zu mir ?"

Die Erläuterungen zu den Fachbereichen, Diensten und Service finden Sie immer nach dem Zeichen der kleinen Robbe im Verlauf dieser Seite. Achten Sie darauf!


                   Tel.: 0170 1904 300 (99947 Schönstedt)

                  Tel.: +49  3603  892650

                   e-mail: tiernaturheilpraxis-stegmaier@t-online.de

Mautzerle


WO FINDE ICH WAS AUF DIESER HOMEPAGE ?

SEITE 1:
°meine Philosophie
°Fachbereiche
°Dienste & Service
°alternative Heilverfahren
°Erläuterungen zur Tierpsychologie
SEITE 2: 
°laufend angebotene Vorträge
°laufend angebotene Kurse
°laufend angebotene Seminare
°Ausbildung zum zertifizierten Ernährungsberater
 Termine/Ausbildungs-Orte
°Mitgliedschaften der Mobilen Tiernaturheilpraxis
°Honorarspiegel
http://honorarspiegel.de.tl
Seite 3 (Links):
°Links zu Hundezuchten
°weitere interessante Links
°kleine Auswahl an Deckrüden/Playboyecke
°aktuelles Thema des Monats
°aktuelle Themen der vergangenen Monate


Ivenhoe von Rieseneck, 3 Wochen alt




FB: NATURHEILVERFAHREN

Nach vorausgegangener fundierter Diagnostik auch in Kooperation mit modern eingerichteten Laboren gelangen alle erfolgversprechenden Verfahren fallbezogen zur Anwendung. Ich komme in die Lebenssphäre des Tieres und betrachte auch die Umwelteinflüsse. Für die Anamnese muß wenigstens eine Stunde gerechnet werden.


Was sind Naturheilverfahren?

Natürliches Heilen ist wieder modern. Jahrzehntelang galt das Interesse eher den großen Erfolgen der technischen und chemischen Behandlung von Krankheiten. Doch mittlerweile ist klar: Auch damit lassen sich weit verbreitete Krankheiten nicht immer in den Griff bekommen. In vielen leichteren Fällen ist eine solche aufwendige, und nicht selten mit Nebenwirkungen behaftete Therapie gar nicht notwendig. Patienten und Ärzte haben sich daher auf die vielen alten und bewährten natürlichen Mittel und Methoden zurückbesonnen, um Krankheiten vorzubeugen oder den Heilungsprozess zu unterstützen. Doch nicht alles, was unter dem Deckmantel der "Natürlichkeit" daherkommt, wird diesem Anspruch gerecht. Andererseits verschwimmen die Grenzen zwischen "Naturheilverfahren" und "Schulmedizin" immer mehr, oft werden beide - mit großem Erfolg - nebeneinander eingesetzt. Und: Unsere Krankheiten und die unserer Tiere werden immer teurer, die Gesundheit unserer vierbeinigen Freunde liegt uns am Herzen. Die Angebote der traditionellen Schulmedizin genügen vielen Menschen nicht mehr, gleiches gilt bei der Behandlung ihrer Tiere. Insbesondere bei so genannten Missbefindlichkeiten, unklaren Beschwerden und chronischen Krankheiten wünschen Menschen heute für sich und gleichermaßen für ihre Tiere vielfach medizinische Alternativen und ganzheitliche Behandlungskonzepte. Diese beruhen zum Teil auf der Erfahrungsmedizin anderer Kulturkreise, unserer eigenen Traditionen (ich erinnere nur an die großen Wissensschätze der Klosterheilkunde) oder wurden von Menschen entwickelt, deren umfassender und ganz spezieller Behandlungsansatz sich in unserer schnelllebigen, lange anders orientierter Zeit nicht durchsetzten konnte. Die Methoden der so genannten „anderen Medizin“ bieten ebenfalls interessante Konzepte zur gesundheitlichen Vorsorge und für ein Leben in Einklang mit sich und Harmonie mit seiner Umgebung. Das gilt gleichermaßen für Mensch und seine Tiere. Allerdings ist der Markt der alternativen Heilverfahren inzwischen beinahe unüberschaubar geworden.


Naturheilverfahren - was gehört dazu?
Einfach ausgedrückt: Naturheilverfahren verwenden natürliche, von der Natur vorgegebene Mittel und Methoden zur Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten. Folgende Mittel und Methoden kommen in der Regel zum Einsatz:

Florentine von Rieseneck mit gefiedertem Freund (Foto Gröschel)Heilpflanzen,Heiltiere
natürliche Nahrungsmittel
Heilquellen, Heilgase, Torf
Mineralien, Salze
klimatische Faktoren
Wärme und Kälte
Licht, UV-Strahlung
elektrische Ströme
Bewegung
Krankengymnastik
Massage, Manuelle Therapien
Heildiäten 
  

Die von mir angewandten Methoden der Naturheilverfahren finden Sie im Anschluß an die kurze Vorstellung der Fachbereiche & Dienste erläutert. Achten Sie im Verlauf der Seite auf das Zeichen der Sonnenblume!



FB: GANZHEITLICHE VERHALTENSTHERAPIE

Das Tier wird von mir in seinem normalen Lebensraum mit allen Bezugspersonen beobachtet, gegebenenfalls gestellten Situationen ausgesetzt. Die Lebensäußerungen des Tieres, also sein Verhalten, werden dem Besitzer erklärt, gegebenenfalls korrigiert nach moderner Methodik aus der tierpsychologischen Praxis, immer in Zusammenarbeit mit und Hinzuziehung von den Bezugspersonen des Tieres. Unterstützend werden Elemente aus den Naturheilverfahren eingebaut. Umgebungseinflüsse, sowie Verhaltensmuster und Einstellungen der Bezugspersonen können u.U. geändert werden müssen.

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Ausführungen zur Verhaltenskunde und Tierpsychologie ausführlich am Ende der ersten Seite dieser Homepage ! Achten Sie dabei auf das Zeichen der Rosenblüte!                                    Auf Seite 2 dieser Homepage finden Sie ein großes Angebot an Kursen für Hundebesitzer und zahlreiche Seminarangebote. Achten Sie auf das Zeichen der kleinen Hasen!                                                             


FB: ERZIEHUNG

Seit 12 Jahren bilde ich Gebrauchshunde aus, führe die Tiere durch Prüfungen, habe Gäste aus ganz Europa. Davor war ich 20 Jahre im Pferdesport engagiert. Von dieser Praxis können auch Sie profitieren und bei Erziehungsproblemen kleine Hinweise mit großer Wirkung ablauschen. Dieser Fachbereich kümmert sich direkt im Wohnbereich des Tieres in Zusammenarbeit mit dem Besitzer in Einzel- oder Gruppenstunden, auch an wechselnden Standorten, um die Banalitäten des Alltagslebens.



Die Mobile Hundeschule greift alle individuellen Probleme gezielt
auf, in sehr kleinen Gruppen  macht das Lernen und Spielen
allen Spaß. Ich arbeite  ausschließlich über positive Bestätigungen
im Sinne der  Mensch-Tier-Harmonie.
Die Ausbildung erfolgt generell nur mit Hund und Besitzer als Team! 
Siehe auch Kurse, Seminare auf Seite 2 dieser Homepage! Achten Sie dabei
auf das Zeichen der kleinen Hasen!


FB: ERNÄHRUNG

Oft ist die Wahl langfristiger falscher Ernährung Grundstein für so manchen gesundheitlichen Defekt, allzuschnell als Allergie o.a. abgestempelt. Immer öfter macht auch Übergewicht den Tieren zu schaffen oder in der Aufzucht passieren gravierende folgenschwere Fehler. Ich helfe gern mit Ernährungsberatung, speziellen Diäten oder einem simplen Futterplan. Alternative Heilmethoden begleiten auch in diesem Bereich erfolgreich.

Blümchen und Bonadea von Rieseneck 3 Wochen altAuf Seite 2 dieser
Homepage finden Sie in Sachen Ernährung
von Hund und Katz' zahlreiche Vorträge und Seminare.
Ebenso gibt Ihnen Mobile Tiernaturheilpraxis 
die Möglichkeit, sich als
zertifizierter Tierernährungsberater
zu qualifizieren. Lesen
Sie dazu auf Seite 2 dieser
Homepage das Angebot
zum Ausbildungsseminar
in vielen süddeutschen Städten.
Achten Sie für diese Angebote auf das Zeichen der kleinen Hasen!



FB: ZUCHT, GEBURT, AUFZUCHT

Nichts ist schöner als der Entstehung von neuem Leben beizuwohnen, den ersten Atemzug des kleinen Lebewesens miterleben zu dürfen und das Glück der Tiermutter zu betrachten. Planen Sie tierischen Nachwuchs oder hat die Natur die 'Planung' schon übernommen, greife ich gern unter die Arme. Beginnend beim Aufstellen eines wissenschaftlichen Zuchtplanes, der Zeugung, der natürlichen Geburtsvorbereitung, den Diensten einer Tierhebamme und des Coachings für eine tatsächlich tiergerechte Aufzucht, oder was Sie sonst noch in dem Zusammenhang bewegt. Fragen Sie mich! Profitieren Sie von meiner 15jährigen Erfahrung nicht nur als Züchter von international hochdekorierten Boxern. Beanspruchen Sie mich als Ihre Tier-Hebamme ! Professionell, mit viel Herz und jeder Menge eigener Erfahrung.

Nanni und Welpe Urs van de BoksdoornSie möchten Ihre Zucht auf fundierter Basis aufbauen, wissen aber nicht genau, wie man das anfängt? Sie wollen für Ihre Zucht eine langfristige Zuchtplanung erstellen, doch niemand greift Ihnen unabhängig unter die Arme? Oder Sie benötigen für Ihren Deckrüden (oder der es einmal werden soll ) ein Zuchtcoaching? Holen Sie sich Hilfe ! Fragen Sie mich !                                                                                                                                                                                                                                                                                           ICH BIN EBENFALLS IM AUFTRAG DER INDUSTRIE ALS ZÜCHTERBERATER UND DOZENT  TÄTIG !                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Lesen Sie auch auf Seite 2 unter dem Punkt Vorträge und Seminare. Achten Sie dabei auf das Zeichen der kleinen Hasen!                                    


Gern bin ich bereit auch nicht alltägliche Hilfestellung und Rat in allen Dingen rund um Ihr Tier zu geben.

Oftmals wurde ich zu älteren Mitmenschen und ihren Tieren gerufen, weil sie sich aus meist persönlichen seelischen oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sahen, sich um ihr Tier und meist auch um sich selber allein kümmern zu können. Bitte scheuen Sie sich nicht, mich anzurufen. Ich bin im 24-Stunden-Service auch für Sie zu erreichen. Und wenn es nur darum geht in der Stunde des Abschiedes von Ihrem Liebling Ihnen Trost spenden zu dürfen und ein wenig zu helfen.



ZUSÄTZLICHE DIENSTLEISTUNG - CHIPMARKIERUNG BEI ALLEN SÄUGERN                                                               

Wir führen für Sie kostengünstig Chipmarkierung mit dem Iso-Transponder durch. Ihr Tier erhält somit den elektronischen Personalausweis schmerzfrei unter die Haut eingesetzt und ist dann durch die weltweit einmalig vergebene Nummer überall identifizierbar. Der Eintrag in ein Haustierregister ermöglicht bei Auffinden des Tieres Besitzerzuordnung. Bei Grenzübertritt ist Chipmarkierung für Hunde, Katzen und Frettchen nunmehr zur Pflicht geworden. Fragen Sie nach unseren Preisen und vergleichen Sie!


Tierchip ist Tierschutz

Täglich wird eine große Anzahl von Haustieren als vermisst gemeldet. Nicht alle Tiere verunglücken oder werden eingefangen. Viele tauchen irgendwann wieder in Vorgärten, in Tierheimen, bei Tierschutzorganisationen oder in Tierkliniken auf. Doch oft ist es nicht möglich, die Besitzer zu identifizieren. Denn es fehlt den Tieren ein implantierter Tierchip, mit dem sie weltweit eindeutig gekennzeichnet sind. Datenbanken zur Registrierung der Tiere werden z.B. vom Deutschen Tierschutzbund, Tasso e.V. und der Internationalen Tierregistrierung (Ifta) vertrieben.
Allein das deutsche Haustierzentralregister von Tasso e.V. vermittelt nach eigenen Angaben pro Jahr bis zu 5.000 Tiere an deren Besitzer zurück. Im Deutschen Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes sind derzeit ca. 400.000 Tiere registriert. 

Tierschutz ohne Risiko
Ob Hund, Katze, Hamster oder Vogel, der Verlust des kleinen Freundes schmerzt.
Damit aufgefundene Tiere ihren Besitzern zurückgegeben werden können, sollten sie mit einem Tierchip gekennzeichnet und in einer Datenbank registriert werden. Zudem ist eine Kennzeichnung für alle Hunde, Katzen oder Frettchen Pflicht, die ins EU-Ausland reisen. Auch bei Zucht und Handel bietet der Tierchip Vorteile. Schon immer dokumentierten Menschen ihren Tierbesitz - je nach Tierart mit Halsbändern, Ohrmarken, Farbmarkierungen, Brandzeichen, Ringen, Tätowierungen oder einer DNA-Analyse. Doch dies sind alles Methoden, die mit Risiken und Schmerzen für das Tier verbunden sind, hohe Kosten verursachen oder die nicht sicher sind.
Schnell einsetzbar, günstig und risikolos ist dagegen der Tierchip (ISO-Transponder). Er besteht aus einem Mikrochip und einer Mini-Antenne. Die Implantierung unter die Haut ist so einfach wie die Impfung mit einer Spritze. Die Technik mit dem weltweit eindeutigen Identifikationscode ist in eine zwei Millimeter kleine Bioglashülse integriert, die vom Körper nicht als Fremdkörper wahrgenommen wird.

Achillis von Rieseneck bekommt seinen Chip & verhält sich wie immer ganz "cool"Der ISO-Transponder

Der ISO-Transponder ist 100% fälschungssicher, einfach, schmerzfrei und ohne Narkose einzusetzen. Er belastet das Tier nicht und ist lebenslang schnell und einfach ablesbar. Durch einen Stift im Injektor wird der ISO-Transponder nach dem Injizieren, aus der Nadel gedrückt und so unter der Haut platziert. Dabei hat nur die sterile Nadel Kontakt mit der Einstichstelle.
Der Mikrochip ist durch ein nur 12 x 2mm gewebeverträgliches Bioglasröhrchen geschützt. Er entspricht dem ISO-Standard DIN/ISO 11784 / 11785 mit einer weltweit einmaligen 15-stellige Codenummer! Somit durch jedes ISO-Lesegerät lesbar.
Der ISO-Transponder kann das Tier nicht beeinträchtigen. Er wird beim Ablesevorgang kurzzeitig durch die niederfrequenten Radiowellen des Lesegerätes aktiviert und sendet dann nur kurz die Nummer zum Lesegerät. Danach ruht er wieder passiv im Tier.


ISO Standard Weltweit haben Länder, Hersteller sowie Verbände eine einheitliche Vorgehensweise vereinbart: den ISO-Standard. Er ist vergleichbar mit der deutschen DIN-Norm. Dadurch sind Lesegeräte und Transponder verschiedener Hersteller miteinander kompatibel. Die Nummer im Mikrochip wird weltweit nur einmal vergeben.
Mit der ISO-Norm 11784 wurde für den Mikrochip eine 15-stellige Code-Struktur festgelegt. Mit der ISO-Norm 11785 wurden einheitliche lesetechnische Funktionen definiert.

Implantation
Der ISO-Transponder ist im vorderen Bereich in einer speziellen sterilen Einwegspritze (Hohlnadel) untergebracht. Dahinter steckt ein Siliconstäbchen das die Bioglashülse unter der Haut platziert. So wird ein direkter Kontakt des mehrfach verwendbaren Injektors oder Implanters mit dem Tierblut verhindert.
Bei Hund, Katze und Nagetieren etc. wird der Transponder in die linke Halsseite zwischen Schulter und Ohr subkutan injiziert. Die an der Spitze abgeschrägte Hohlnadel ist nur zum Teil geschärft. Vorteil: Die Haut wird an der Einstichstelle nicht ausgestanzt, sondern nur angeritzt. Der stumpfe Teil der Nadelspitze drückt den winzigen Hautlappen zur Seite. So wird die Einstichstelle nach der Implantierung wieder abgedeckt, was die Heilung beschleunigt.

Lesegerät für ISO-Transponder
Das Lesegerät enthält eine Software, eine Batterie und eine Antenne. Beim Scannen wird ein elektromagnetisches Feld erzeugt, welches den ISO-Transponder aktiviert. Dieser sendet dann den Nummerncode an das Lesegerät, wo er auf dem Display erscheint. Anschließend ist der Transponder wieder inaktiv.

Die Kennzeichnung mit einem Tierchip hat viele Vorteile:

Fälschungssicherheit. Ohne Risiko für das Tier. Klärung der Besitzverhältnisse bei Diebstahl und Handel. Nachweis der Abstammung, Kontrolle des Zuchtgeschehens. Identifikation entlaufener, ausgesetzter oder misshandelter Tiere. Erforderlich bei Auslandsreisen.
Selbst Reptilien oder Vögel können mit einem Tierchip gekennzeichnet werden. Mobile Tiernaturheilpraxis Lauf verfügt über ein entsprechendes Lesegerät, das die weltweit gültige Identifikationsnummer des Tierchips erkennt. Damit lässt sich der Tierbesitzer via Internet innerhalb weniger Minuten ermitteln. Die Online-Abfrage der Datenbanken ist kostenlos, oft gilt das auch für die Registrierung der Tiere. Dassmann GmbH



Tipps zur Registrierung von Tieren:
Mobile Tiernaturheilpraxis schlägt Ihnen zur Registrierung eine internationale Datenbank unseres Vertrauens vor.

Unsere Kriterien zur Auswahl einer Datenbank:
Betreiberorganisation mit möglichst langer Erfahrung. Gutes Preis-Leistungsverhältnis (Registrierungsgebühren, Folgekosten, Datenpflege und -sicherung). Erreichbarkeit rund um die Uhr.


Ihr Vorteil:
Sicher,schnell , flexibel und unkompliziert: Mobile Tiernaturheilpraxis im Einsatz für Mensch und Tier!

Denken Sie zu Beginn der Reisesaison an die neuen Vorschriften der EU, die eine Kennzeichnungspflicht für Hund , Katze und Frettchen vorschreiben!



ZUSÄTZLICHE DIENSTLEISTUNG REGIONALER PFLEGEDIENST PFERD, HUND, KATZ' & Co.

Urlaub, Wochenendreise, Krankheit, längere oder kürzere Abwesenheit, vielleicht berufsbedingt, und Sie sind nicht in der Lage Ihre Tiere zu versorgen? Einfach niemand da, der sich um Ihre Tiere kümmert? Mobile Tiernaturheilpraxis übernimmt gern regional & zeitlich flexibel die Pflege und liebevolle Betreuung direkt in Ihrem Stall, der Wohnung oder dem Haus. Ihr Tier/Tiere braucht die gewohnte Umgebung nicht zu verlassen und kann ebenso den gewöhnten Tagesrhythmus beibehalten.


Alaska von Rieseneck, SchH3, topfit derzeit 12 Jahre alt


DIENST: MOLEKULARGENETISCHER ABSTAMMUNGSNACHWEIS, GENETISCHER FINGERPRINT & ERBFEHLERDIAGNOSTIK

Ich nehme eine Speichel- oder Blutprobe Ihres Tieres und lasse in einem dafür ausgerichteten Labor die entsprechenden Untersuchungen anfertigen. Damit ist der genetische Fingerprint Ihres Lieblinges festgestellt und kann hinterlegt werden. Die molekulargenetischen Angaben zu den vermutlichen Eltern liegen vor oder müssen auf gleichem Wege ermittelt werden. Ein Abgleich aller Daten ergibt die Richtigkeit oder Unrichtigkeit der vermuteten Abstammung. Ein "tierischer" Vaterschaftstest kann natürlich auf gleichem Wege realisiert werde. Sie erhalten ein wissenschaftlich begründetes Zertifikat zur molekulargenetischen Abstammung Ihres Tieres. Ebenso bieten wir eine fundierte Erbfehlerdiagnostik an.

 Allgemeines zu den Methoden

Für den genetischen Fingerabdruck werden derzeit zwischen acht und 15 Abschnitte aus der DNA mit Hilfe der PCR-Methode vervielfältigt. Untersucht werden nicht die Gene an sich - also nicht die verhältnismäßig wenigen Abschnitte der DNA (1 bis 2 Prozent), die Proteine kodieren und schließlich den Phänotyp bestimmen - sondern kleine, sich wiederholende Abschnitte im Erbgut, die Minisatelliten, die VNTRs (variable number tandem repeats)oder STRs (short tandem repeats). Bei diesen DNA-Abschnitten handelt es sich um tandemartige Wiederholungen einer bestimmten Sequenz (Repeats), die im Genom aller Säugetiere vorkommen. Variabel ist dabei die Anzahl der Wiederholungen. Diese Anzahl wird bei dem genetischen Fingerabdruck untersucht. Je nach Anzahl der Wiederholungen hat der vervielfältigte Abschnitt also eine bestimmte Länge, die sich z. B. über eine Gel-Elektrophorese im Agarosegel als einzelne Bande darstellen lässt. Ist ein Individuum an einem Genort heterozygot (besitzt also beispielsweise ein Allel mit zehn Wiederholungen und eines mit 15), so entstehen zwei Banden unterschiedlicher Länge. Es handelt sich hierbei also nicht um eine Sequenzierung, sondern um eine reine Fragmentlängen-Analyse.

Bei den VNTRs ist der repititve Anteil länger (10-150 Basenpaare) als bei den STR (2-7Basenpaare).

Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Individuen an einem VNTR bzw. einem STR-Locus eine unterschiedliche Anzahl von Wiederholungen haben, ist sehr hoch. Wenn mehrere dieser Regionen untersucht werden, ergibt sich somit ein Bandenprofil, das mit einer bestimmten Häufigkeit in der Gesamtpopulation vertreten ist. Hierüber kann dann eine statistische Aussage getroffen werden, wie viele Individuen untersucht werden müssen, um zufällig einen zu treffen, der genau dieses Muster aufweist. Bei den oben genannten acht bis 15 untersuchten VNTR-Systemen liegt diese Zahl häufig in einem Bereich von mehreren Milliarden. Die gewonnenen Informationen werden in ein mathematisches Modell umgewandelt, das sich digital verarbeiten und somit automatisiert vergleichen lässt. Das mathematische Modell ist ein reiner aggregierter Zahlencode.

Im Gegensatz zu anderen DNA-Analysen, bei denen mittels Sequenzierungen Gene aus den codierenden Bereichen der DNA untersucht werden, die durchaus Rückschlüsse z. B. auf eventuelle Krankheiten des Individuums zulassen, lassen sich aus dem Zahlencode der Fragmentlängen-Analyse keine Eigenschaften des Individuums ableiten. Über einen zusätzlichen Locus wird allerdings das Geschlecht bestimmt. Bestimmte Abweichungen in der Anzahl der Chromosomen wie zum Beispiel die dem Down-Syndrom beim Menschen zugrundeliegende werden ebenfalls offenbart.

Eine weitere Methode ist die RFLP: Hier wird die DNA mit Hilfe von Restriktionsenzymen geschnitten. Diese Restriktionsenzyme erkennen spezifische Abschnitte in der DNA. Je nachdem wie oft ein solcher Abschnitt in einem Chromosom vorhanden ist ergeben sich unterschiedlich viele und unterschiedlich lange DNA-Fragmente. Diese können anschließend wiederum durch Gelektrophorese etc. sichtbar gemacht werden.(Wikipedia )

WAS KANN MOBILE TIERNATURHEILPRAXIS FÜR  SIE TUN ?                                                                                                                                     Genetische Untersuchungen nehmen immer mehr Raum in der Tiermedizin ein.
Sie stellen die einzigartige Möglichkeit dar, quasi zweifelsfrei Identität von Tieren und Abstammungsuntersuchungen durchzuführen.
Erbkrankheiten können unabhängig vom Erkrankungsstatus oder vom Alter des Tieres mit größtmöglicher Sicherheit identifiziert werden. 

 

 GENETISCHER FINGERPRINT & ABSTAMMUNGSNACHWEIS

Als genetischer Fingerabdruck wird ein DNA-Profil eines Individuums bezeichnet, das für dieses in hohem Maße charakteristisch ist. Die DNA wird aus Zellen gewonnen, die aus Gewebeteilen, Sperma, Hautzellen, Speichel stammen. Das Verfahren wird in der Molekularbiologie auch als Fingerprinting bezeichnet. Entwickelt wurde es 1985 von Alec Jeffreys, in Deutschland wurde es erstmals 1988 als Beweis in einem Strafprozess vom Gericht anerkanntAnalog zum Menschen ist auch für das Tier eine Abstammungs- und Identitätsbegutachtung mittels Mikrosatelliten-Analyse möglich.
Mit dieser molekulargenetischen Methode steht Tierärzten und Züchtern ein Verfahren zur Verfügung, wodurch mit größtmöglicher Sicherheit die Identität und Abstammung wertvoller Zuchttiere festgestellt und dokumentiert werden kann.
Von jedem Tier wird dazu ein individuelles und fälschungssicheres DNA-Profil angefertigt, das über die gesamte Lebenszeit des Tieres erhalten bleibt und sich auch nach dem Tod des Tieres aus den verschiedenen Geweben nachweisen läßt.
Dieses DNA-Profil ermöglicht einerseits eine zweifelsfreie Identifikation eines Säugetieres. Zum anderen kann geklärt werden, ob Vater oder Mutter der Nachzucht auch als tatsächliche biologische Eltern in Frage kommen.


Ihnen ist eine transparente Qualitätszucht wichtig? Wir unterstützen Sie dabei mit modernen Methoden.

Abstammungsnachweis:

-Qualitätssiegel für Züchter

-Aufklärung bei unklarer Elternschaft

-Keine Zweifel an der Abstammung bei Doppelbelegung

-Der vereinbarte Vater wurde auch mit 100 % Sicherheit eingesetzt

-Ahnentafel die fälschungssicher ist

-Sicherheit für Käufer 

 
Identitätsnachweis:

-Absolut fälschungssicher

-Er kann nicht entfernt werden

-Eindeutig, einzigartig, unverwechselbar und individuell

-Eigentumsnachweis

-Rechtliche Beweiskraft durch Kooperation mit staatlichen Einrichtungen

-Einmal durchgeführt sind die Resultate durch langjährige Archivierung jederzeit abrufbar


Exzellenz vom Herzogtum RieseneckPrinzip der Abstammungsuntersuchung (Laboklin)

Abstammungsuntersuchungen sind seit längerer Zeit auch in der Tiermedizin etabliert und die Nachfrage danach wächst. Um die Elternschaft, meist geht es um die Frage der Vaterschaft, zu klären bzw. zu bestätigen, werden von allen Beteiligten (also Mutter, Nachzucht und potentieller Vater bzw. Väter) die genetischen Fingerabdrücke, die sog. DNA-Profile, erstellt. Dafür werde ca. 10 Mikrosatellitensysteme untersucht. Mikrosatelliten sind bestimmte universelle Sequenzen im Genom, die in ihrer Längevariabel sind. Bedingt durch den Längenpolymorphismus findet man bei den einzelnen Individuen alternative Zustände der Mikrosatelliten, die sog. Allele.

Jedes Individuum hat zwei dieser Allele, die unterschiedlich oder identisch sein können. Durch die Kombination von zehn Mikrosatellitensystemen erhält man für jedes Individuum ein unverwechsel-bares und unveränderbares DNA-Profil - den molekularen Fingerprint. Da jedes Säugetier die Hälfte seiner Gene je von der Mutter und vom Vater erhält, setzt sich auch sein DNA-Profil aus je einem mütterlichen und einem väterlichen Anteil zusammen. Daher muß jedes Allel des Nachkommen entweder der Mutter oder dem Vater zuordenbar sein. Ist dies nicht der Fall, so ist die Mutter- bzw. Vaterschaft auszuschließen. Derzeit geht man davon aus, dass die Elternschaft bestätigt ist, wenn sich jedes Allel des Nachkommen der Mutter und dem Vater zuordnen lässt. Bei dieser globalen Betrachtung ist die Sicherheit für den Ausschluss einer Elternschaft extrem groß. Die Sicherheit für die Bestätigung der Elternschaft ist dagegen kleiner: Die erfolgreiche Zuordnung aller Allele des Kindes zu den potentiellen Eltern ist mit einer sehr geringen Unsicherheit behaftet, die aber wächst, je größer der Inzuchtfaktor innerhalb der Rasse ist, d.h. je häufiger diese Allele in dieser Rasse vorkommen.

Neu – Berechnung der Abstammungswahrscheinlichkeit

Für den Fall, dass alle Allele des Kindes den Eltern zuordenbar sind, können rassespezifisch Wahrscheinlichkeiten für die Elternschaft berechnet werden, wenn ausreichend Daten von Tieren dieser Rasse vorliegen. Hierzu ein Beispiel: Die untersuchten Tiere weisen folgende Allelkonstellationen in einem Mikrosatellitensystem auf: Nachkomme 113/117, Mutter 113/121 und potentieller Vater 117. Man geht nun davon aus, dass der Nachkomme das Allel 113 von der Mutter und das Allel 117 vom Vater bekommen hat. Damit wird die Abstammung für dieses System global bestätigt.


Für die Abstammungswahrscheinlichkeit wird zusätzlich berücksichtigt, wie häufig das Allel 113 und das Allel 117 überhaupt in dieser Rasse bei dem speziellen Mikrosatellitensystem vorkommen. Es wird also berechnet, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein anderes Elternteil dieselben Allele trägt. Die Kombination dieser Wahrscheinlichkeitsberechnung für alle getesteten 10 Mikrosatellitensysteme ergibt eine extrem gute Abschätzung für die Wahrscheinlichkeit der global bestätigten Abstammung. Diese Wahrscheinlichkeit wird als Likelihood Ratio (kurz LR) bezeichnet und besagt, wieviel wahrscheinlicher das spezielle getestete potentielle Elterntier als Elternteil in Frage kommt als ein zufälliges anderes.

Tiermedizinische Besonderheit - Rasseabhängigkeit der Wahrscheinlichkeitsberechnung

Allele innerhalb der Mikrosatellitensysteme sind in den unterschiedlichen Hunderassen nicht gleich verteilt. Wie kommt das zustande? Eine Erklärung für dieses Phänomen findet sich im Vorgehen bei der Zucht der einzelnen Rassen. Durch die wiederholte Auswahl bestimmter phänotypischer Merkmale werden unbemerkt auch Mikrosatelliten bestimmter Länge immer mehr bevorzugt bzw. zurückgedrängt. Das geschieht in besonderem Maße durch wiederholt durchgeführte enge Verpaarungen innerhalb von Familien. Resultat ist eine rassespezifische Verteilung der Häufigkeiten von Allelen in den unterschiedlichen Mikrosatellitensystemen. Folgerichtig muss auch die Berechnung der Abstammungswahrscheinlichkeit rassespezifisch durchgeführt werden. Nur so ist eine sichere Aussage möglich.

ERBFEHLERDIAGNOSTIK
Damit Sie auch in der Zukunft nur erbgesunde Welpen oder gesunde Nachkommen anderer Säugetierrassen haben, bieten wir Ihnen den Gentest vor der Verpaarung an. In der modernen Tierzucht spielt die Verpaarung erbgesunder Tiere eine immer größere Rolle. Hierfür bieten wir Ihnen als engagierten Züchter Diagnoseverfahren, um im Vorfeld die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Folgende Erbanlagen zur Erkrankung können gecheckt werden:                                                                                                                                 
                                                                                                                                             Canine Leukozyten-Adhäsionsdefizienz (CLAD) Irish Setters
Cystinurie Neufundländer und Landseer
Fellfarbe beim Labrador- und Flatcoated Retriever
Fucosidose beim Engl.-Springer-Spaniel
GM1-Gangliosidose beim Husky
Krabbe Krankheit / Globoid Zell Leukodystrophie West Highland White- und Cairn-Terrier
Kupferspeicherkrankheit Bedlington Terrier
Maligne Hyperthermie (MH) alle Rassen
MDR1-Gendefekt bei Ivermectinunverträglichkeit Collie, Australian Shepherd

Mucopolysaccharidose Typ VII (MPS) beim Dt. Schäferhund
Muskeldystrophie (GRMD) beim Golden Retriever
Myotonia congenita Zwergschnauzer
Myopathie (erbliche) beim Labrador Retriever (HMLR)
Nachtblindheit / CSNB beim Briard
Narkolepsie beim Dobermann
Phosphofruktokinase-Mangel (PFK-Defizienz) Engl.-Springer-Spaniel
prcd-PRA Rassen auf Anfrage

Progressive Retinaatrophie (PRA) Irish Setter, Welsh Corgi, Engl.-Bull Mastiff
Pyruvatkinasedefizienz Basenji /West Highland White Terrier
Schwere kombinierte Immundefizienz (X-SCID) Basset/ Welsh Corgi
Von Willebrand Erkrankung (vWD) Scotties, Shelties,Doberman,Pudel,Manchester Terrier
Neuronale Ceroid Lepofuszinose (NCL) beim Border Collie
Fellfarbe lemon / braun beim Dalmatiner

Katze

GM1- und GM2-Gangliosidose Korat und Siam
Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) Maine Coon, und Maine Coon-Mischlinge
Pyruvatkinasedefizienz (PK) Somali / Abbesinier
Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) Perserkatzen, Persermischlingen
Fellfarben (cinnamon, choclate, Burmabraun), Farbvariante Siam (Point)

Pferd

Der Tödliche Weiße Overodefekt (LWO) Paint Horses und Overoschecke
Fuchsfarben, Rappe, Agouti und Cream-Anlage beim Pferd
H-JEB-Gendefektes beim Belgischen Kaltblutpferd
Hyperkaliämische Periodische Paralyse (HYPP) Quarter Horse, Pferd mit QH-Blut
Schwere kombinierte Immundefizienz (SCID) Araber

Rind

Bovine Leukozytenadhäsionsdefizienz (BLAD) Holstein Kuh

Schwein

Maligne Hyperthermie (MHS) alle Rassen 

Hexe von Gregorius und Achillis von Rieseneck


BERATUNG & SERVICE: WELCHER VIERBEINER PASST ZU MIR ?

Holen Sie sich Rat, bevor Sie ein Tier anschaffen. Fragen wie: ist die Wunsch - Tierart oder Rasse für mich geeignet, welche Voraussetzungen muß ich als zukünftiger Halter mitbringen, wo finde ich die richtige Zuchtstätte, welche Eigenschaften benötigt mein neuer Kamerad, was kann ich ihm tatsächlich für eine artgerechte Haltung bieten und viele mehr, sollten Sie sich rechtzeitig durch mich beantworten lassen. Eine Beratung vorab ist meist günstiger als eine Schadenbegrenzung "wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist", Tier, Umgebung und Familie schon in Mitleidenschaft gezogen wurden.



Apart vom Herzogtum Rieseneck mit meiner Tochter




Nach dem deutschen Heilmittelwerberecht §3 weise ich darauf hin: Bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die womöglich wissenschaftlich umstritten und schulmedizinisch z.T. nicht anerkannt sind.

MOBILE TIERNATURHEILPRAXIS

Dipl.-Biologin Beate Stegmaier (uni.)

Die Einteilung in die aufgeführten Kategorien erfolgte nach den Arbeiten der Expertengruppe, welche im Auftrag der Stiftung Warentest alternative Heilmethoden auf ihre Zuverlässigkeit für die Verbraucher hochkompetent untersuchten. In Bezug auf die Anwendungen bei Tieren gilt nach meiner Meinung eine noch intensivere Nutzen-Risiko-Abwägung.



HIER FINDEN SIE EINE AUSWAHL MEINER ANGEWENDETEN METHODEN AUS DEM BEREICH ALTERNATIVER HEILVERFAHREN MIT EINER KURZEN BESCHREIBUNG UND AUSFÜHRUNGEN ZU DEREN NUTZEN UND RISIKEN 



( A ) Klassische Therapieverfahren

( B ) Ausleitende Verfahren

( C ) Alternative Medizinsysteme

( D ) Unkonventionelle Therapiemethoden

( E ) Unkonventionelle Diagnose-Therapie-Systeme



 



(A) KLASSISCHE THERAPIEVERFAHREN

1. Wärme- und Kältetherapien

2. Lichttherapie

3. Klassische Massagen

4. Bewegungstherapie

5. Ernährung

6. Pflanzenheilkunde

7. Musiktherapie

Texte zu den Verfahren werden noch ausgearbeitet, bitte noch etwas Geduld!



(B) AUSLEITENDE VERFAHREN

1. Blutegeltherapie in der Tiermedizin



In folgenden Gebieten in der Tiermedizin findet die Blutegeltherapie ihren Einsatz in meiner Praxis:

Allgemeine Gelenkserkrankungen, wie z.B. Arthritis, Arthrose, Ohmarthrose, Spat, Podotrochlose (Hufrollenerkrankung), Gonarthrose (Kniegelenksarthrose), Schale.
Sehnenentzündungen, akute Rehe, Patellaluxation, Hüftgelenksdysplasie bei Hunden, akute Discophathien, Spondylosen, lokale Pyodermien, Abszesse, Thrombosen, Furunkel/Karbunkel, Ödeme, alle Formen von Entzündungsprozessen, allgemeine Entgiftung des Körpers.

Der schonende Aderlass wird in der Tiermedizin vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Bei schmerzhaften Athrosen der Hüfte oder des Schultergelenks verschaffen die Blutegel Schmerzlinderung und eine Entzündungshemmung. Aber auch in der Entzündungstherapie von Arthritiden und Tendovaginitiden (schmerzhafte Entzündung der Sehnenscheiden) leisten sie wertvolle Hilfe.

Die Behandlung schlecht heilender Wunden kann durch den Einsatz von Blutegel sinnvoll unterstützt werden. Der große Vorteil bei einer Blutegelbehandlung gegenüber einer traditionellen Behandlung ist, dass innere Organe wie Leber, Niere und Herz nicht belastet werden. Daher ist die Therapie auch bei älteren Tieren sehr gut anwendbar. Insbesonders bei Pferden und Hunden wird die Blutegeltherapie wieder häufiger eingesetzt.

Risiken: Blutegel können Krankheitskeime aufnehmen und übertragen. Sie dürfen deshalb nur einmal eingesetzt werden. Bei denjenigen, die an Gerinnungsstörungen leiden, kann es zu längerem Nachbluten kommen. Gelegentlich treten an den Bißstellen Allergien auf.


Der Blutegel

Anatomie
Der medizinische Blutegel (lat. Hirudo medicinalis) ist als Ringelwurm mit dem Regenwurm verwandt. Der Blutegel hat einen ovalen Querschnitt der sich an den beiden Körperenden verkleinert. An den beiden Enden befindet sich jeweils ein Saugnapf. Der Saugnapf hinten, dient dem Blutegel lediglich zum Festhalten. Der Saugnapf vorne beinhaltet die Mundöffnung. Im Mund liegen die 3 Kiefer die ca. 80 Kalkzähnchen haben. Die drei strahlenförmig angeordneten Kiefer haben ca 80 feine Kalkzähne. An jedem Saugnapf ist ein Nervenring. Der Körper ist abgeflacht und besteht aus 33 Segmenten. Der Rücken ist dunkelgrün und hat an beiden Seiten je 3 braune Längsstreifen. Der Blutegel besitzt kein Gehirn.
Zum Überleben benötigt der Blutegel eine feuchte Umgebung, da er sonst austrocknen würde. In der Häutungszeit liegen Blutegel antriebslos am Grund. Falls es dem Blutegel in der Häutungszeit nicht gelingt die alte Haut abzustreifen, stirbt er.
Im Wasser bewegt sich der Blutegel wie ein Delphin, an Land verwendet der Blutegel seine Saugnäpfe zur Fortbewegung. Der Blutegel überwacht im Wasser die Wasserbewegungen, an welchen er potentielle Opfer erkennt.
Vorkommen
Blutegel benötigen kalkarmes Süßwasser. Sie leben bevorzugt in Tümpeln, flachen Teichen und Seen oder nur langsam fließenden Gewässern mit reichlichem Bewuchs von Wasserpflanzen. Der Grund muß so beschaffen sein, daß sie sich im Winter in frostfreie Tiefen verkriechen können. Eine Winterruhe im eigentlichen Sinn halten sie nicht,sie sind nur temperaturabhängig mehr oder weniger aktiv. Der Blutegel steht heute wegen seines geringen Vorkommens in vielen Ländern unter Artenschutz. Die Gründe für das gering Vorkommen liegen einerseits in der  starken Umweltverschmutzung und in der massenhaften Anwendung der Blutegeltherapie im 19ten Jahrhundert.
Fortpflanzung
Damit sich der Blutegel Fortpflanzen kann, ist ein gleich bleibender Wasserstand notwendig. Als zu den Zwittern gehörender Wurm, befruchten sich die Blutegel meist gegenseitig. Die Befruchtung findet zwischen April bis Oktober (je nach Temperatur) statt. Der Blutegel legt seine bis zu 30 Eier in Kokons in die feuchte Ufererde ab, um sie vor dem Austrocknen zu schützen. Innerhalb von 6 Wochen schlüpfen aus den Eiern die jungen Blutegel die zu diesem Zeitpunkt ca. 16 mm lang sind. Zu therapeutischen Zwecken, können die Blutegel erst nach ca. 4 Jahren eingesetzt werden. Bei optimaler Haltung kann der Blutegel bis zu 20 Jahre alt werden. Ausgewachsen hat der Blutegel eine Länge bis zu 20 cm und ein Gewicht von bis zu 30 g.

Ernährung
Der junge Blutegel ernährt sich vom Blut kleiner Wassertiere wie z.B. Frösche, Kröten oder Fische. Die Fortpflanzungsfähigkeit des Blutegels verbessert sich jedoch mit dem Blut von warmblütigen Tieren. Mit diesem Blut wird der Blutegel früher geschlechtsreif. Außerdem legt der Blutegel damit auch mehr Eier in seine Kokons. Einmal auf der Haut des Wirtes (=Opfer) angekommen, sucht der Blutegel eine geeignete Stelle zum Beißen. Mit dem Vorderende sucht er dabei tastend nach der geeigneten Bisstelle. Der hintere Saugnapf wird dabei fixiert. Wenn er die richtige Bisstelle noch nicht gefunden hat, wiederholt sich der Vorgang indem der hintere Saugnapf gelöst wird und anschließend in eine neue Position gebracht wird. Wenn der Blutegel die optimale Stelle gefunden hat, hält er sich mit dem hinteren Saugnapf in der Nähe der Bisstelle fest und beginnt sich mit seinem dreistrahligem Kiefer in die Haut zu sägen. Der Biss ist zum Vergleichen mit einem Insektenstich und somit ausgesprochen schmerzarm. Bis heute konnte nicht nachgewiesen werden ob der Blutegel dabei ein lokal wirksames Anästhetikum verwendet. Während des Saugvorganges scheidet der Blutegel ein Sekret in die Wunde ab. Durch die unter anderem histaminähnliche Substanz werden die Blutgefässe erweitert. Erleichtert wird das Saugen des Blutegels durch das Hirudin, welches er aus seinen Speicheldrüsen in die Wunde absondert. Das Hirudin hält das Blut flüssig, indem es die Blutgerinnung verhindert. Weiters haben im Sekret vorhandenen Substanzen wie Calin, Hyaluronidase, Egline, Kollagenase, Apyrase, Destabilase und Piyavit eine gerinnungs und entzündungshemmende Wirkung.
Die Nahrungsaufnahme dauert ca. 30 Minuten. Dabei wird das Gewicht des  Blutegels um ein Vielfaches erhöht. Sobald er satt ist lässt der Blutegel von selbst los. Die Wunde selbst blutet noch einige Stunden nach. Dadurch wird der Blutverlust verdoppelt bis verdreifacht. Nach dem Saugvorgang ist der Blutegel erst nach einer Woche wieder zu schlängelnden Schwimmbewegungen fähig.
Der Blutegel selbst speichert das gesaugte Blut über Monate hinweg in seinem Magen und verdaut es innerhalb eines Zeitraumes von 1,5 Jahren.. Das Blut wird innerhalb eines Zeitraumes von 5 bis 18 Monaten verdaut. Allerdings ist der Blutegel bereits nach einigen Monaten wieder saugwillig.

Dr.med Ingo Wilhelm Müller - Handbuch der Blutegeltherapie (2000)

 



( C ) Alternative Medizinsysteme


1. Anthroposophische Medizin ( interessant, aber nicht von mir praktiziert !)

2. Homöopathie

Texte zu den Verfahren werden noch ausgearbeitet. Bitte noch etwas Geduld!

Unsere Hexe betreut die Kitten von unserem schwer verletzten Mautzerle


( D ) Unkonventionelle Therapiemethoden


1. Aromatherapie

2. Bach-Blütentherapie

3. Biochemie nach Schüssler

4. Kreative Farbtherapie

Texte zu den Verfahren werden noch ausgearbeitet. Bitte noch etwas Geduld!



( E ) Unkonventionelle Diagnose-Therapie-Systeme


1. Haarmineralanalyse



ANDERE HIER NICHT AUFGEFÜHRETE METHODIK LEHNE ICH AB ODER KANN KEINERLEI EMPFEHLUNG AUSSPRECHEN FÜR EINE ANWENDUNG AUF WUNSCH DES PATIENTEN-BESITZERS, DA ENTWEDER KEIN NUTZEN FÜR DEN PATIENTEN BESTEHT ODER GAR GROSSE RISIKEN DAMIT EINHERGEHEN.




EINFÜHRUNG IN DIE ALLGEMEINE VERHALTENSKUNDE

Felicie vom Tillyhof, Tifany van de Boksdoorn & Barbell von der SternbrückeWarum handelt ein Tier so und nicht anders? Was sind die äußeren und inneren Bedingungen für sein Verhalten? Wozu dient seine Reaktion? Welche Selektionsvorteile verschafft es ihm in der Evolution?

Fragen dieser Art versucht die Verhaltenskunde oder Ethologie zu beantworten. Sie entstand als eigenständige Wissenschaft erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Von grundsätzlicher Bedeutung waren die Beobachtungen und Untersuchungen von Konrad Lorenz. Zahlreiche Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern entwickelten im Weiteren unterschiedlichste Schwerpunkte und Fragestellungen. So beruhte die Forschung zum Beispiel anfangs vor allem auf beobachtbaren Verhaltensweisen. Später kam unter anderem die Verhaltensphysiologie, das heißt die Lehre vom Einfluss der Stoffwechselvorgänge auf das Verhalten, dazu. Sie untersucht das Wechselspiel zwischen Verhalten und Sinnesorganen, Nervensystem und Hormonen. Die vergleichende Verhaltensforschung konzentriert sich darauf, wie sich Verhaltensmuster innerhalb der Stammesgeschichte entwickelt haben und wie sich die Verhaltensmuster verschiedener Arten unterscheiden. Die Verhaltensontogenese untersucht, wie sich das Verhalten eines Einzeltieres im Laufe seines Lebens entwickelt. Weitere Teilgebiete der Verhaltensforschung sind die Verhaltensgenetik, die sich mit dem Einfluss der Gene auf das Verhalten beschäftigt, und die Ökoethologie, die Zusammenhänge zwischen Verhalten und Umweltbedingungen betrachtet.

Mit dem Entstehen einer neuen Wissenschaft entstanden auch neue Fachbegriffe. Häufig aus der Umgangssprache, aber auch aus dem Latainischen oder Grieschichen entnommen, wurden sie in ihrer Bedeutung genau festgelegt.


Tifany van de Boksdoorn & Achillis von Rieseneck, beide noch kein Jahr altDas „Verhalten" eines Tieres ganz allgemein setzt sich aus seinen Bewegungen, Lautäußerungen und Körperhaltungen zusammen. Hierzu gehören auch erkennbare Veränderungen, wie Farbwechsel oder Gerüche, die der Verständigung dienen können. Verhaltensweisen können bei einem Partner Reaktionen auslösen, zum Beispiel bewirken Geruchsabsonderungen unter Umständen Meideverhalten. Einzelne Verhaltensweisen können angeboren oder erworben oder durch Erfahrung verändert worden sein.

Kennzeichnend für höhere Lebewesen ist, dass sie auf ihre Umgebung reagieren können, und je höher entwickelt ein Lebewesen ist, desto komplexer werden diese Reaktionen. Die Spannbreite reicht von einfachen angeborenen Reflexen, wie Sich-dem-Licht-Zuwenden, bis hin zu komplexen, erworbenen Verhaltensabläufen, wie etwa der Jagd im Rudel. Angeborene Verhaltensweisen werden durch erlernte Verhaltensweisen modifiziert und bilden die Grundlage der hochkomplizierten, ineinander verwobenen Strukturen und Abhängigkeiten in sozialen Gruppen. Im Laufe der Jugendentwicklung reifen Verhaltensweisen heran und werden durch Übung laufend verbessert. Dr.Eva Heidenberger

Madame Butterfly von RieseneckDie Definition der Tierpsychologie hat in den letzten 100 Jahren einen steten Wandel durchlaufen und zunehmend an Bedeutung gewonnen. Wissenschaftliche Anerkennung erlangte die Tierpsychologie im deutschen Sprachraum gegen Ende des 19. Jahrhunderts, ähnlich wie bei der Humanpsychologie, als Forscher damit begannen intensiver das innere Erleben von Tieren zu analysieren und zu verstehen und dieses dann auch in der Praxis zu berücksichtigen

Kurzdefinition Tierpsychologie
Unter Tierpsychologie versteht man eine Kombination aus angewandter Ethologie und Verhaltensbiologie.
Dabei werden die Strukturen des tierischen Verhaltens sowohl von der Ethologie als auch von der Verhaltensbiologie her die Strukturen des tierischen Verhaltens untersucht und erforscht, wobei das Verhalten als eine Anpassungsleistung des Organismus an die entsprechenden Umweltbedingungen verstanden wird.
Bei ihrer Forschung widmet sich die Tierpsychologie nicht so sehr dem "normalen" Verhalten eines Tieres bzw. einer Tierart sondern viel mehr und intensiver den individuellen Eigenarten im Verhalten eines speziellen Tieres. Falls die Verhaltensstörung eines Tieres nicht durch körperliche Erkrankung bedingt ist kann ein studierter und wissenschaftlich ausgebildeter Tierpsychologe helfen.


Farao von Rieseneck & Mein Mädchen von RieseneckDetaillierte Definition Tierpsychologie
Es gibt zwei wissenschaftliche Bereiche von primärer Wichtigkeit für den Bereich der Tier-Verhaltensberatung:

Der erste Bereich ist die Ethologie - die oft als die biologische Studie des Tierverhaltens definiert wird. Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung von Tier-Verhaltensproblemen ist eine fundierte Kenntnis des natürlichen und normalen Verhaltens der betroffenen Spezies. Ethologen sind der Meinung, dass man wissen muss, wie sich ein Tier in seinem natürlichen Umfeld normalerweise verhält, um das Verhalten der Spezies überhaupt zu verstehen. Der ethologische Aspekt ist besonders für die Pferdepraxis wichtig.

Der zweite Aspekt ist tierpsychologischer Natur und stützt sich auf die Lerntheorien, die vor allem amerikanische Versuchs-Psychologen durch jahrelange intensive Laborforschung herausgearbeitet haben. In dieser Forschung wurden sowohl die Art des Lernens als auch die Faktoren, die das Lernen beeinflussen, bei komplexen Tierspezies wie Ratten, Tauben, Affen und Menschen untersucht. Aus diesen Forschungen hat man für die Bedürfnisse der Humanpsychologie äußerst wirksame Therapiemethoden für die Human- Verhaltenstherapie entwickelt. Dieser Aspekt ist wichtig für die Verhaltenstherapie von Katzen und Hunden.

Der klassische Artikel von Tuber, Hothersall und Voith, herausgegeben 1974 im hoch angesehenen wissenschaftlichen American Psychologist Journal, hat zum ersten Mal klargestellt, dass analoge verhaltenstherapeutische Methoden benutzt werden können, um analoge Probleme bei Mensch und Tier zu behandeln. Die Tier-Verhaltensberatung ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein zunehmend internationales Feld geworden. Obwohl die Ursprünge in den USA zu finden sind, ist diese Disziplin heute auch seit mehreren Jahren in Westeuropa etabliert. Die Kenntnisse und das Interesse wachsen auch in allen anderen entwickelten Ländern der Welt. Dem heutigen Trend nach zu urteilen, werden die Wichtigkeit und der globale Ruf dieses Feldes in den kommenden Jahrzehnten weiter zunehmen.

Denn die Verhaltensprobleme von Begleittieren sind weit verbreitet und schwerwiegend, sie verursachen erheblichen Stress und Leid innerhalb der Familien der Tierhalter, Besitzer oder anderer Menschen. Tiere können ernsthaft verletzt werden, die Tierheime der Welt sind voll von ungewollten Tieren und sie sind nicht zuletzt eines der Hauptgründe für das tägliche Euthanisieren von Millionen von Hunden und Katzen jedes Jahr auf der gesamten Welt. Kurz gesagt, das Ausmaß des Gesellschaftsproblems, welches hier angesprochen werden muss, ist gewaltig, und demzufolge besteht eine akute Notwendigkeit für die weitere Entwicklung des Gebietes der Tier- Verhaltensberatung zu einer angesehenen und gedeihenden Disziplin.

Zack del Nettuno & der F-Wurf von RieseneckHistorische Entwicklung
Zu Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich ein neuer Interessenschwerpunkt unter den amerikanischen experimentellen Psychologen und europäischen Zoologen, wobei die Erkundung des Tierverhaltens als Thema für die wissenschaftliche Untersuchung als sehr wichtig erkannt wurde.

Diese Entwicklung brachte zwei blühende Wissenschaftszweige hervor: Die Ethologie und die experimentelle Tierpsychologie. Es gab in beiden Bereichen einen raschen Fortschritt. Zur Mitte des Jahrhunderts hatten Ethologen und experimentelle Psychologen ein neues Verständnis von Tieren und deren Verhalten geschaffen.

Die Anwendung von Wissen aus den Tier- Verhaltenswissenschaften um Verhaltensprobleme bei Haustieren zu behandeln, entwickelte sich im Wesentlichen in zwei Richtungen.

Die Erste beschäftigte sich mit Haustieren, die aus wirtschaftlichen Gründen gehalten und gezüchtet werden, wie z.B. zur Nahrungs- oder Pelzproduktion, oder für Forschungs- oder Lehrzwecke. Bauernhof-, Labor- oder Zootiere, die in Käfigen oder kleinen Ausläufen gehalten werden zeigen häufig Verhaltensauffälligkeiten, wie z.B. Selbstverstümmelung, Verletzung von Artgenossen, gestörtes Sexualverhalten, gestörtes Fressverhalten, gestörte Fürsorge für Nachkommen und abnorme Reaktionen auf Umweltreize. Diese Auffälligkeiten werden heute der Tatsache zugeschrieben, dass die Tiere in unnatürlich überfüllten, beengten oder sonstigen unzureichenden Lebensbedingungen untergebracht sind. Das primäre Interesse der Ethologen, wie z.B. das der Nobelpreisträger Konrad Lorenz, Niko Tinbergen und Karl von Frisch, galt dem Verständnis des natürlichen Verhaltensrepertoires und den damit verbundenen Umweltbedürfnissen der Tierspezies. Dieses Wissen hilft uns zu verstehen, warum Verhaltensprobleme bei solchen Tieren auftreten, die unter unnatürlichen, verarmten, stressvollen oder sonstigen unzureichenden Lebensbedingungen leiden.

Unsere "Nummer 5" von Rieseneck

In einem zweiten Bereich wendete man Erkenntnisse aus den Tier-Verhaltenswissenschaften an, und zwar um die Entwicklung von Behandlungsmethoden für Haustiere, die als Begleittiere fungierten, zu entwickeln - d.h. Haustiere, welche die persönliche Zuwendung des Besitzers erhalten, welche mit dem Besitzer leben und Teil seines Alltags sind und welche primär für nicht-kommerzielle Zwecke gehalten werden. Im Allgemeinen sind dies Hunde und Katzen, die als Tiermitglieder einer Menschenfamilie im gleichen Heim wohnen und dort nur wenigen bis gar keinen Bewegungseinschränkungen unterworfen sind. Für den Tierpsychologen sind je nach Tierart, die er behandeln möchte, unterschiedliche Ansätze nötig. Im Studium der Tierpsychologie werden nicht nur allgemeine verhaltensbiologische Grundlagen an verschiedenen Tieren studiert, sondern ein großes Kapitel gilt der speziellen Ethologie, die sich jeweils auf das Studium der Wildkatzen, der Wildpferde und der Wölfe bezieht. Verband der Tierpsychologen und Tierhomöopathen e.V.

Tierpsychologie heute
Tierpsychologie ist heute eine stark praxisorientierte Fachrichtung. Ausgebildete, studierte und diplomierte Tierpsychologen geben heute Hilfestellungen für Hunde-, Katzen- und Pferdehalter, wenn deren Tiere unangebrachtes Verhalten zeigen. Der hilfesuchende Tierhalter sollte dabei großen Wert auf eine fundierte Ausbildung eines Tierpsychologen legen. Mobile Tiernaturheilpraxis, Dipl.-Biologin Beate Stegmaier, kümmert sich um die Belange aller Säuger !

Durch genaues Analysieren des Verhaltens kann Mobile Tiernaturheilpraxis aufzeigen, durch welche Änderungen im Verhalten des Menschen die Verhaltensauffälligkeiten der Tiere korrigiert werden können. Die erfolgreiche Umsetzung in die Praxis setzt gleichermaßen eine genaue Kenntnis des Instinktverhaltens der Tiere sowie der Mechanismen der Verhaltensformung durch Lernen (=Konditionierung) voraus.

Tierpsychologen haben somit den Eigenwert des tierischen Lebens und Verhaltens zu beachten und die bestmöglichen Bedingungen für die Entfaltung aller Lebensfunktionen der Tiere unter Berücksichtigung des Tierschutzes zu fördern. Mobile Tiernaturheilpraxis steht hierfür mit ihrem Namen.

Bitte berücksichtigen Sie auf Seite 2 dieser Homepage die entsprechenden Seminare für den Besitzer von sogenannten Problemhunden. Achten Sie bitte dabei auf das Zeichen der kleinen Hasen.


Dipl.-Biologin Beate Stegmaier (Tel.: 0170 1904 300 o. 03603 892650) in 99947 Schönstedt (Thüringen) wünscht Ihnen und Ihrem Tier ein langes und glückliches Miteinander !


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